Die Pfarrvikarie St. Marien Steinhorst

Im 18. Jahrhundert wurde in Steinhorst eine Schulvikarie errichtet. Der Schulvikar versah damals auch den Gottesdienst in Lippling. Eine Kapelle in Steinhorst wurde im Jahr 1856 gebaut.

1901 erfolgte die Errichtung einer Filiale, die im Jahr 1911 eine Pfarrvikarie o. e. V.* wurde. Die Pfarrvikarie erhielt im Jahr 1916 die Vermögensverwaltung und wurde dadurch zu einer Pfarrvikarie m. e. V.*

1928 wurde die bisherige Kapelle durch einen Neubau, die heutige St. Marien-Kirche, mit dem von weit zu erkennenden Zwiebelturm ersetzt.

Kirchenbücher der Pfarrvikarie liegen ab dem Jahr 1903 vor.

Zur Pfarrvikarie gehören 601 Katholiken (Stand 15.10.2014).

* (o. e. V. / m. e. V.)

"o. e. V." = "ohne eigene Vermögensverwaltung"

"m. e. V." = "mit eigener Vermögensverwaltung"

Der Zusatz kennzeichnet, ob die jeweilige Pfarrvikarie für den staatlichen Bereich als eigene Kirchengemeinde (Körperschaft des öffentlichen Rechts) errichtet wurde.

Pfarrvikarien o. e. V. gehören zur jeweiligen Hauptpfarrei, der sie zugeordnet sind, und besitzen daher keinen eigenen Kirchenvorstand.

Pfarrvikarien m. e. V. sind als Kirchengemeinde errichtet und besitzen daher einen eigenen Kirchenvorstand.

Im kirchlichen Bereich sind beide Formen eigenständig und besitzen daher beispielsweise auch eigene Kirchenbücher (Taufbuch etc.)

 

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