Lichterprozession in Ostenland
Lichterprozession in Ostenland
Viele Gläubige nahmen an der Lichterprozession 2014 teil.
 
 
Lichterprozession in Ostenland
Viele Gläubige nahmen an der Lichterprozession 2014 teil.
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Geschichte der Lichterprozession in Ostenland

In der katholischen Kirchengemeinde St. Joseph Ostenland findet seit 2010 jedes Jahr am Sonntag nach dem Hochfest Mariä Himmelfahrt eine feierliche Marienweihe mit Lichterprozession statt. Das Glaubensfest, das weit über die Grenzen des Erzbistums hinaus bekannt geworden ist, führt jährlich über 2.000 Gläubige zusammen.

In den vergangenen Jahrzehnten hatte die Kirchengemeinde Ostenland am Vormittag des Sonntags nach Mariä Himmelfahrt jeweils vor dem Hochamt eine Sakramentsprozession um die Kirche herum durchgeführt. Doch waren immer weniger Menschen der Einladung zur Prozession gefolgt. Der Ursprung dieser Tradition reicht in weit vergangene Zeiten zurück. Ihre Form und liturgische Bedeutung wurden nicht mehr verstanden und konnten nicht mehr mit Leben erfüllt werden.

In einem gemeinsamen Gespräch mit dem Pfarrgemeinderat wurde beschlossen, die morgendliche Prozession fallen zu lassen und an deren Stelle am Abend eine mystagogische Prozession einzuführen. Dabei wurde die Idee einer Lichterprozession geboren und schließlich in der Pfarrei kommuniziert. Sie fand gutes Echo bei den Gemeindemitgliedern.

Vor der Lichterprozession findet eine Marienfeier mit Weihe an die Gottesmutter in der Kirche statt, die zu diesem Anlass feierlich geschmückt und so als Mittelpunkt des gemeindlichen Lebens in die Feier eingebunden wird.

Die Marienweihe wird geistlich durch eine Novene vorbereitet. An den neun Tagen vor der Erneuerung der Marienweihe versammeln sich die Menschen täglich in der Pfarrkirche zum gemeinsamen Gebet und stimmen sich so innerlich auf den Weiheakt ein.

In den Wochen vor der Lichterprozession sind mehr als 300 Menschen damit beschäftigt, das Glaubensfest vorzubereiten. Da Ostenland an diesem Abend zu einem Ort der Neuevangeli-sierung wird, bereiten die Vereine und viele engagierte Laien das Ereignis mit viel Herzblut und Liebe vor. Lichterbögen werden gekränzt und über den Straßen aufgestellt, Lieder werden einstudiert und für diesen Abend sogar eigens komponiert, Parkplätze ausgewiesen und ein großes Zelt aufgestellt, das mehreren hundert Betern zusätzlich zur Pfarrkirche Platz bie-tet. Eine moderne Beschallungsanlage ermöglicht es, auf dem gesamten Prozessionsweg das Beten und Singen aus der Pfarrkirche zu übertragen. Die Malteser bieten die Möglichkeit, alte und gehbehinderte Menschen in Rollstühlen zu begleiten.                                        

 

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